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Französische Alijah


In Frankreich lebt die drittgrößte jüdische Gemeinschaft nach Israel und den USA. In den letzten fünf Jahren sind mehr als 20.000 der etwa 550.000 französischen Juden nach Israel gegangen. Ein entscheidender Grund dafür ist der erstarkende zumeist islamistische Antisemitismus in Frankreich. Sicherheitsleute bewachen jüdische Einrichtungen wie Schulen und Synagogen. Immer wieder werden Juden bei Anschlägen getötet. 2012 erschoss ein muslimischer Extremist drei Kinder und einen Rabbi vor einer jüdischen Schule in Toulouse. Im Januar 2015 ermordete ein Islamist vier Juden in einem koscheren Supermarkt in Paris.



Juden, die vor einigen Jahrzehnten aus Frankreichs ehemaligen nordafrikanischen Kolonien wie Algerien, Tunesien und Marokko kamen, sind besonders auf Hilfe bei der Alijah angewiesen. Die meisten von ihnen leben noch immer in ärmeren Brennpunkt-Stadtteilen Seite an Seite mit muslimischen Einwanderern aus denselben Ländern. Sie sind derzeit am gefährdetsten und können es sich aufgrund der hohen Kosten gleichzeitig am wenigsten leisten, auszuwandern.



Die Jewish Agency bat die ICEJ, bei der Finanzierung der Alijah für französische Juden zu helfen, von denen rund 30 Prozent auf Unterstützung angewiesen sind. Die ICEJ sponsert Alijah-Seminare, auf denen Familien und ihre Kinder Freundschaften schließen, um dann gemeinsam nach Israel auszuwandern. Die ICEJ deckt die Kosten für Flugtickets, Übergepäck, die unmittelbaren Integrationskosten in Israel und andere Ausgaben, die durch die Auswanderung anfallen. Die Kosten für diejenigen, die Hilfe bei der Alijah brauchen, betragen durchschnittlich 1.000,- Euro pro Person.



Bitte unterstützen Sie uns dabei, den bedrohten französischen Juden zu helfen, die nach Israel einwandern wollen, dabei aber auf unsere Unterstützung angewiesen sind! Herzlichen Dank!




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